BKH vom Strembachtal


      Eine oder mehrere Katzen?    

 

Viele Menschen glauben, dass die Katze sich selbst genüge, weil sie gerne fälschlicherweise als Einzelgängerin dargestellt wird.
Als Einzelgängerin ist die Katze aber nur auf der Jagd anzutreffen. Sie verhalten sich sonst sehr gruppenfreundlich. Im Allgemeinen schätzen Katzen Gesellschaft über alles.
Natürlich, es finden sich auch immer wieder Einzelgänger darunter, denen die Artgenossen nicht allzu viel bedeuten oder die in einer Gruppe nicht Fuß fassen können. Allen gemeinsam aber ist die enge Bindung an den Menschen – sofern sie in ihrer Prägungszeit Zugang zum Menschen finden konnten.
Wenn man beruflich sehr eingespannt ist, hat man leider kaum noch Zeit sich um den Stubentiger zu kümmern. Dieser schreibt dann irgendwann einen Brief in Form einer Pfütze. Sie will damit sagen: „Ich bin einsam!“ Denn Katzen weinen über die Blase.
Die Haltung einer einzelnen Katze bei voller Berufstätigkeit kommt einer Einzelhaft gleich. Die Mehrkatzenhaltung ist, im Hinblick auf das Tier, einfach artgerechter und übrigens auch für dessen Besitzer/in eine viel spannendere Angelegenheit.
Wer schon einmal erlebt hat,wie hingebungsvoll zwei Katzen miteinander spielen und sich ihrer Körperpflege widmen, dem ist klar, dass der Mensch einen gleichwertigen Ersatz nicht bieten kann.

Keine Sorge: Die Beziehung zu Ihnen wird darunter nicht leiden. Zwei Katzen sind genauso anhänglich wie ein Einzeltier. Ungeachtet dessen sollte man nicht unbedingt versuchen, Feuer und Eis zusammenzubringen. Ein quirliges Kätzchen ist nicht unbedingt der passende Gegenpart zu einem älteren, bedächtigen  Tier. Am leichtesten haben Sie es sicherlich, wenn Sie sich direkt für Wurfgeschwister entscheiden. Erfahrungsgemäß verstehen sich zwei Kater besser untereinander als zwei Kätzinnen, aber auch Bruder und Schwester können gut miteinander auskommen.