BKH vom Strembachtal


Katzensprache

Die wichtigsten Vokabeln:

Durch die Körper- und Lautsprache macht die Katze klar,

in welcher Stimmung sie gerade ist und was sie ' im Schilde ' führt.

Auch in der Verständigung mit uns Katzenbesitzern setzt die Katze

viele verschiedene Sprachbilder ein, um uns ihre Forderungen zu übermitteln.

 

FREUNDLICH UND AUSGEGLICHEN:

Körper: Kopf erhoben, Fell glatt, Schwanz bewegungslos.

Mimik: Ohren nach vorne gerichtet, Pupillen normal, Schnurrhaare seitlich in Ruhestellung.

 

HELLWACH UND ALARMIERT:

Körper: gestrafft, Kopf vorgestreckt, der Schwanz zuckt.

Mimik: Ohren und Schnurrhaare nach vorne gerichtet, die Pupillen erweitert.

 

BEGRÜSSUNGSVERHALTEN:

Körper: Kopf gehoben, Schwanz aufgerichtet.

Mimik: Blickkontakt, Schnurrhaare gespreizt.

Stimme: Maunzen ( gegenüber Menschen )

Gurren ( bei Artgenossen )

 

DROHEND UND ANGRIFFSBEREIT:

Körper: aufgerichtet, der Schwanz unten, Kopf leicht weggedreht.

Mimik: Gegner wird fixiert, Ohren zeigen nach hinten.

 

UNSICHER UND ÄNGSTLICH:

Körper: an den Boden gedrückt, Beine eingeknickt ( macht sich klein ),

Kopf abgewandt, Schwanz eng am Körper.

Mimik: Ohren angelegt, ohne Blickkontakt.

Stimme: Abwehrfauchen.

 

IMPONIERVERHALTEN:

Körper: in Breitseitenstellung, Beine gestreeckt, Rücken- und

Schwanzhaare gesträubt.

Mimik: Ohren nach hinten gedreht, Pupillen verengt, Augen fixieren Gegenüber.

 

MIAUEN:

Klagelaut der Kätzchen.

In der Sprache unter erwachsenen Katzen selten.

Gegenüber dem Menschen: Begrüßung und Aufmerksamkeit wecken.

 

SCHNURREN:

Wohlfühllaut, aber auch um andere friedlich zu stimmen.

 

FAUCHEN:

Halb geöffneter Mund, schneller und scharfer Atem.

Fauchen ist ein Warn- und Drohlaut, soll den Angreifer warnen.

 

KNURREN:

Tiefes Knurren ( wie fauchen ) - z.B. bei Beute streitig machen.

 

MECKERN:

Mund leicht geöffnet, Unterkiefer bewegt sich schnell auf und ab

z.B. bei unerreichbarer Beute